Wolkenbauer: Keine gute Adresse für Spammer


Ein besonders dreister Spammer hat in den letzten Tagen versucht mehr als eine Million Emails über einen kostenlosen NullKommaNix Account zu versenden. Für uns war das eine sehr schöne Gelegenheit unsere Abwehrmassnahmen zu bewerten. Bei allen Webhosting Accounts kommt eine Versandsperre (max. x Emails / Stunde) und eine Fehlerquotenmessung zum Einsatz (max. x fehlgeschlagene Emails / Stunde). Bei den kostenlosen NullKommaNix Accounts gibt es eine Begrenzung auf 50 Emails pro Stunde mit einer max. Fehlerquote von 2 Prozent.
Zudem gibt es eine netzwerkweite Anti-Spam Erkennung für ausgehende Emails, die alle Produkte von Wolkenbauer betreffen, also auch Cloudserver etc.

Normalerweise merken Spammer sehr schnell, daß Ihre Emails gar nicht durchkommen und gehen dann zum nächsten Anbieter. Das besondere in diesem Fall: der Spammer hat es "mit der Brechstange" versucht und trotz Erfolglosigkeit massiv weitergemacht.

Gelohnt hat es sich nicht: Es gingen pro Tag nur ca. 150 Emails raus.

Warum dieser Aufwand?

Unerwünschte Werbe- oder Betrugsemails sind nicht nur für den Empfänger ein Ärgernis, der Aufwand betreiben muss um diese zu erkennen und zu löschen. Wenn die zum Versand genutzten Emailserver (bzw. deren IP) auf schwarze Listen gesetzt werden, beeinträchtigt dies zum einen die Funktion, weil alle anderen Emailserver die am System der Blockinglisten teilnehmen nun keine Mails mehr von diesem Server akzeptieren. Es ruiniert auch die Reputation des Betreibers. Manche Blocklisten gehen sogar so weit, daß sie ganze IP Netze auf die Liste setzen, wovon dann eine Vielzahl anderer Unschuldiger betroffen wäre, die plötzlich als Spammer dastehen und nicht einmal wissen, warum.

Das unterbinden von Spam ist daher eine der wichtigsten Aufgaben eines Internet Providers, auch zum Selbstschutz.




31.05.2015





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